Ware ist nie angekommen

Verloren-Haftung

Es passiert zum Glück nur selten. Doch es ist ärgerlich, das weiß auch geschenkeonline. Was passiert, wenn Ware bestellt und bezahlt wurde, aber nie zuhause ankommt? Wer haftet dafür? Grundsätzlich gilt hier: Geht Ware auf dem Transportweg verloren, haftet immer der Verkäufer dafür. Dieser muss grundsätzlich dafür Sorge tragen, das die ausgesuchten Artikel auch ordnungsgemäß beim Kunden zuhause ankommen. Passiert das nicht, muss der Verkäufer die Ware erneut an den Kunden senden. Geschenkeonline weiß: Der Händler haftet grundsätzlich für alle Probleme und Schäden auf dem Transportweg. Diese Haftung endet erst dann, wenn das Produkt vom Kunden entgegen genommen wurde.- Also beim Käufer zum Beispiel durch die Post übergeben wird.

Verkäufer ist Privatperson

Anders sieht es aber aus, laut geschenkeonline, wenn der Verkäufer eine Privatperson ist und der Kauf zwischen zwei Privatpersonen abgewickelt wird. In diesem Fall haftet der Verkäufer nicht für den Transportweg. Sollte das Produkt unterwegs verloren gehen oder beschädigt werden, liegt die Schuld dann nicht beim Verkäufer. Allerdings ist dieser verpflichtet, ein Produkt ordnungsgemäß zu verpacken und zu versenden. Diesen Nachweis muss er erbringen. Hier macht es Sinn, das verpackte Produkt zu fotografieren und den Versandbelegt aufzubewahren, rät geschenkeonline. Den Schadensersatz kann dann der Käufer beim Versandunternehmen verlangen. Der Verkäufer haftet in diesem Fall nicht. Doch aus dem privaten Verkäufer wird schnell ein gewerblicher Händler, sobald er regelmäßig solche oder andere Produkte verkauft.

Sicher versenden das A und O

Früher war die Warensendung eine sichere Versandform in Deutschland. Die Post hat das jedoch durch zahlreiche Tricks geändert. Denn jeder weiß auch, dass die Warensendung die billigste Form ist. Aus diesem Grund hantiert die Post dabei mit vielen Tricks. Zu einem gibt es keine Nachweismöglichkeiten, dass die Warensendung jemals verschickt wurde. Der Käufer kann immer mit Erfolg behaupten, dass die Lieferung nie angekommen ist. Zum anderen verzögert die Post die Lieferung. Vor einigen Jahren war die Warensendung innert 2 Tagen im Briefkasten. In Einzelfällen konnte es auch mal 3 oder 4 Tage dauern. Heute hält die Post jedoch die Warensendung absichtlich zurück, so dass sich die Versandlaufzeiten künstlich verzögern. Das eine Warensendung zwischen 4 – 10 Tagen benötigt ist keine Seltenheit mehr. Grund: Die Post will die billige Warensendung so weit wie möglich einschränken.

Wenn Sie wirklich sicher versenden oder bestellen wollen, sollte es immer ein Päckchen oder ein Paket sein. Sinnvoller ist fast immer ein Paket, das sich einfach online verfolgen lässt und in der Regel am nächsten Tag beim Kunden ist. Ein Novum setzt übrigens der DHL Versender. Dort kann das Paket am Zustelltag online im 5-Minuten Takt verfolgt werden. Über GPS-Verfolgung, die online am Bildschirm oder per App auf dem Handy möglich ist, weiß der Empfänger so immer genau, wann das Paket eintrifft. Ein echter Mehrwert zur Deutschen Post AG, bei der sich die Zustellung deutlich verschlechtert hat. Konnten Kunden dort die Zustellung früher auf wenige Stunden einberechnen, stellt die Post heute wahllos mal am Morgen oder erst am Nachmittag zu. Ein Graus für Kunden.

[PIC: Utpal Nath-Flickr]