Vor Betrug beim Onlinekauf schützen – Raumkiste.com

Vor Betrug beim Onlinekauf schützen

credits:Konstantin Gastmann / pixelio.de

Leider ist Betrug beim Onlinekauf immer wieder ein Problem. Auf eBay oder in Kleinanzeigen passiert dieses häufig. Gerad ein den privaten Kleinanzeigern ist das ein sehr großes Problem. Wir entdecken hin und wieder solche Anbieter. Eine Meldung geht dann direkt an den Betreiber der Plattform. Meistens passiert aber nichts oder die Meldung wird erst nach 10 Tagen einmal kurz geprüft. Das Kind ist dann schon in den Brunnen gefallen: Auf die Betreiber können Sie sich also nicht verlassen. Wer Online über Kleinanzeigen oder bei Auktionen bestellt sollte selbst immer auf Nummer sicher gehen. Doch wie geht das?

Betrug Onlinekauf – Einfach schützen

Bei Kleinanzeigen geht alles recht flott. Der Interessent will kaufen und erhält die Bankverbindung. Hierbei muss der Käufer wissen, dass zu einer IBAN Nummer kein Name mehr gehört. Der Verkäufer könnte also bewusst einen falschen Namen angeben, die Bank würde es akzeptieren.

Daher gilt: Lassen Sie sich unbedingt die Adresse und eine Rufnummer vorab mitteilen. Bitte akzeptieren Sie keine Handynummer, die kann heute immer noch einfach so gekauft werden. Das geht zwar auch bei einer Festnetznummer, allerdings ist der Aufwand dort höher.

Die Adresse können Sie beispielshaft über Google Map prüfen. Manchmal gibt es auch ein Bild.

Trick beim Onlinekauf über Kleinanzeigen

Wenn Sie immer noch ein flaues Gefühl im Magen haben und befürchten, dass es sich um Betrug beim Onlinekauf handelt, gibt es noch einen ganz einfachen Trick.

Sagen Sie dem Verkäufer bitte, dass Sie durch eine Geschäftsfahrt (o.ä.) in der Nähe sein werden und die Ware persönlich abholen möchten. Hier scheiden sich dann die Geister. Betrügerische Anbieter werden Gründe benennen, warum das nicht geht. Ist das so, muss das nicht zwangsläufig ein Hinweis auf Betrug beim Onlinekauf sein, kann es aber. In diesem Fall macht es Sinn, die Hände davon zu lassen.

eBay und PayPal als Schutz

Immer wieder wird das gerne versprochen. Doch die Zahlung über PayPal bietet natürlich nur einen eingeschränkten Schutz. Hierzu sind insbesondere die AGB von eBay immer wieder zu betrachten. So gibt es gewisse Produkte, die nicht unter den Schutz von PayPal fallen. Daher ist es ratsam, die o. Methoden vor der Bezahlung anzuwenden.

Privater Onlinekauf oft schwierig

Es geht nicht nur um den direkten Betrug beim Onlinekauf (Ware wird nicht gesandt), sondern auch um die Gewährleistung. Viele bieten massenhaft Ware als privater Anbieter an. Dadurch entziehen Sie sich dem Widerruf und der Gewährleistung. Es wird also wesentlich schwieriger, ein Produkt zu reklamieren, wenn es (bewusst) beschädigt angeliefert wird.

Bewertungen beim Onlinekauf problematisch

Bewertungen und Gütesiegel sind der Trend seit Jahren. Den sich vor allem die Anbieter dazu gut bezahlen lassen. Vor allem die unterschiedlichen Siegel gibt es oft nur gegen viel Geld, hat aber praktisch keine Bedeutung. Der Onlinekunde soll viel eher geblendet werden.

Die Bewertungen gehören ebenfalls dazu. Hier ist es heute recht einfach möglich, positive Bewertungen zu kaufen. Das funktioniert auch auf den Hotelplattformen, die sich gerne damit rühmen, dass so etwas fast ausgeschlossen sei. In vielen Ländern ist das Kaufen und das gekaufte Bewerten zum Glück eine strafbare Handlung. Doch nicht in jedem Land und so gibt es immer wieder genügend Agenturen, die genau das erfolgreich machen. Doch wie können Sie sich als Käufer davor schützen?

Vor falschen Bewertungen schützen

Das geht eigentlich einfach. Auffällig ist, wenn ein Versand nur die höchsten Bewertungen hat. Das deutet darauf hin, dass hier möglicherweise gekaufte Bewertungen vorhanden sind. Es ist äußerst unwahrscheinlich, das zum Beispiel bei 10 Bewertungen alle mit 5-Sternen erfolgt sind. Das Beste ist immer, auf die negativen beim Onlinekauf zu blicken. Natürlich können diese auch von der Konkurrenz gekauft worden sein. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die negativen Bewertungen oft mehr Wahrheit beinhalten. Am sichersten gehen Sie als Käufer zudem noch, wenn der Onlinekauf direkt über Amazon getätigt wird. Ist das Produkt nicht so wie gewünscht, kann es immer zurückgesandt werden. Weigert sich der Marketplace-Teilnehmer, reicht eine einfache Nachricht an Amazon und das Problem wird behoben.

Amazon Betrug

Vor einiger Zeit gab es wohl eine Sicherheitslücke auf der Plattform. Mittlerweile konnten wir nichts mehr dazu finden. Beim Amazon Betrug wurden dann bekannte Shops gekapert und unter Kontrolle genommen. Hochpreisige Produkte reduziert angeboten, allerdings mit dem Verweis, direkt an den Händler und nicht an Amazon zu bezahlen. So funktionierte der Amazon Betrug.

Deshalb gilt hier immer unsere Warnung: Wenn Sie bei Amazon bestellen, bezahlen Sie auch direkt an die Plattform. Wenn Ihnen jemand plötzlich eigene Bankverbindungen mitteilt, ist das vermutlich ein Online Betrug. Eine Zahlung sollte nicht erfolgen. Melden Sie so etwas unverzüglich an Amazon. Ansonsten gilt die Plattform seit einigen Jahren als besonders sicher, deutlich sicherer als eBay und Co.

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