Ouija Brett selber machen

Raumkiste hat erst kürzlich ein ouija Brett gefunden. Ein toller Spaß für jede Party aber auch für eine kleine Gruppe, die in Kontakt mit dem Jenseits treten möchte. Ob es tatsächlich funktioniert, sollte jeder selbst ausprobieren. Es gibt in der Tat eine große Gruppe von Menschen, die behaupten, dass ein Ouija Brett funktionieren würde.

Ein gutes Test dafür bietet das Ouija Brett hier bei uns. Wer hingegen jedoch kein Brett kaufen möchte, sondern lieber selbst Hand anlegen möchte, sollte die nachfolgenden Absätze beachten.

So geht es: Ouija Brett einfacher selber machen

Es ist gar nicht einmal so schwer, das Hexenbrett selbst herzustellen. Für das Ouija Brett wird eine flache, am besten recht stabile Oberfläche benötigt. Auf dieser werden dann Symbole, Ziffern und Buchstaben abgedruckt. Zusätzlich wir eine Planchette benötigt, die bei einer Séance bewegt wird und somit als Zeiger agiert um eine Antwort zu geben.

Quija Brett
Bild links siehe: Ouija Brett aus edlem Teakholz, handgearbeitet
Bild rechts siehe: Tolles Hexenbrett für die Party

Es gibt keine Formvorschriften für das Ouija Brett. Praktisch kann für das Hexenbrett auch ein Stück Papier genutzt werden. Zum Beispiel stabiles A3 Papier eignet sich dafür hervorragend. Mit einem Edding oder einem anderen stabilen Stift können dort nun die Buchstaben von A – Z sowie die Ziffern von 0 – 9 aufgeschrieben werden. Am Ende wird noch ein JA, Nein, Hello und Goodbye benötigt. Die Aufteilung für das Hexenbrett können Sie den obigen Bildern entnehmen.

Das sollte beachtet werden

Orientieren Sie sich für das Hexenbrett an dem oberen Bild. Neben dem Yes oben links gehört noch eine Sonne und neben dem No oben rechts der Mond. Die Buchstaben sind immer in einer Art Halbkreis aufgeführt. Die Klassische Aufteilung für ein Ouija Brett.

Als Planchette lässt sich für das eigene Hexenbrett ein durchsichtiges Glas oder ein transparenter Becher nutzen. Hierbei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass alle Buchstaben sowie Ziffern auch groß genug für den Becher sind. Damit das Blatt Papier genügend Stabilität hat, kann es einfach auf ein Stück Pappe geklebt werden. Alternativ könnten die Buchstaben, Ziffern und Symbole aber auch einfach über den PC erstellt und anschließend ausgedruckt werden. Nun einfach noch ausschneiden und auf ein großes Stück Papier gemäß dem obigen Bild kleben. Fertig ist das eigene Ouija Brett.

Ouija Brett und die Geschichte

Das Hexenbrett hat in jedem Land seinen ganz eigenen Namen. Ouija Brett ist eine Mischung aus dem Französischen und dem Deutschen. Man könnte es daher als ein JaJa Brett bezeichnen. Das Hexenbrett wird aber auch gerne als Seelenschreiber und Witchboard bezeichnet. In den USA nennt es sich auf Miracleboard und Talking Board. Der offizielle Erfinder ist Elja Bond, der es um 1891 in den USA hat patentieren lassen. Ein Jahr später wurde das Patent auf das Ouija Brett von Dr. William Fuld gekauft. Dieser meldete ein neues Patent an und verschaffte damit dem Hexenbrett den Namen „sprechendes Brett“. In den 1960er Jahren wurde das Ouija Brett durch die Firma Parker Brothers aufgekauft. Seit dem 19.Jahrhundert ist das Hexenbrett ein sehr beliebtes Gesellschaftsspiel.

Das Brett und weitere Tipps

Das Ouija Brett ist unter vielen Namen bekannt. Hexenbrett, Witchboard, Alphabetentafel, Seelenschreiber und auch Talkingboard. Ouija ist aber in Europa am meisten zutreffend, der ein wenig okkult klingende Name stammt aus dem französischen. Übersetzt steht das Wort damit für „Ja“. Neben Ja und Nein, dem Alphabet, sind natürlich noch Zahlen von 1 – 9 vorhanden, damit sich leichter mit den Wesen aus der anderen Welt kommunizieren lässt. Das Witchboard, meistens aus Holz, wurde aber erst im Jahre 1891 erfunden. Vom dem Amerikaner Elija Bond. Davor wurden ähnliche Bretter wie das Ouija genutzt, um mit der Geisterwelt zu kommunizieren.

Witchboard zunächst Unterhaltung

Eigentlich diente es zunächst zur Unterhaltung. Da änderte sich jedoch schlagartig im 1.Weltkrieg. Nun diente das Ouija Brett vor allem dafür, mit den Verstorbenen zu kommunizieren. Die Rechte an dem Witchboard liegen heute übrigens bei den Parker Brothers, ein riesiger Spielzeugkonzern. Bei den Amerikanern ist das Ouija Brett deutlich beliebter als in Europa. Dort hat es schon fast jeder Jugendlicher einmal in der Hand gehabt. Ob das Witchboard wirklich den Kontakt zur Geisterwelt ermöglicht, muss jeder für sich selbst klären. Die Meinungen gehen hierbei –wie immer bei okkulten Sachen- weit auseinander.

Einfache Handhabung beim Hexenbrett

Die Nutzung ist eigentlich sehr einfach. Eine Art Ausbildung ist nicht für das Ouija Brett erforderlich. Ein wenig in die Materie einlesen wird aber empfohlen. Bei den hier vorgestellten Witchboard Brettern liegt zudem immer eine entsprechende Anleitung mit Hinweisen anbei. Wichtig ist natürlich die richtige Vorbereitung. Das Hexenbrett sollte immer in der Mitte der Teilnehmerliegen, die im Kreis Drumherum sitzen. Um die 2 – 6 Personen können teilnehmen. Dabei fassen sich alle an den Händen. Der Erfahrenste übernimmt das Sprechen mit dem Ouija Brett. Räucherstäbchen gelten meistens als Zeitmesser. Um die 30 Minuten sollte eine Séance mit dem Witchboard dauern. Alternativ können natürlich auch Kerzen verwendet werden. Ruhe ist der wichtigste Punkt bei der Nutzung. Der Beginn sollte erst nach 20 Uhr liegen.

Mein Geist gehört mir!

Am Ende der Sitzung wird dann jeder noch einmal sagen „Mein Geist gehört mir – Du hast keine Kontrolle über mich“. Wer es nun einmal ausprobieren möchte, findet oben tolle Hexenbretter, für die erste Ouija Session.

[PIC mnd.ctrl Flickr.]