Liebesschloss Brauch

Rund um das Liebesschloss ranken sich viele Mythen. Wie es entstand und woher der Brauch tatsächlich kommt, ist bis heute nicht so ganz klar. Fakt ist aber, das Liebesschloss hat längst seinen Siegeszug um die gesamte Welt gehalten. In vielen Orten, rund um den Globus, ist das Schloss, das die ewige Liebe präsentieren soll, zu finden. In Großstädten wie Köln, Frankreich, Moskau, Warschau gehört es genauso wie in kleinen Städten und Dörfern zum Tagesbild. Beliebt ist das Liebesschloss nicht nur bei jungen Menschen oder Heranwachsende. Immer mehr ältere Paare finden an diesem Brauch gefallen. Bekannt ist das Liebesschloss vor allem an Brückengeländern. Diese Bilder sind häufig in den Medien zu bewundern. Einige Brückengeländer sind dermaßen überfüllt mit dem Liebesschloss, das die Behörden schon eingreifen mussten. Auf Masse gesehen, können die Schlösser der Liebe ein ganz schönes Gewicht ausüben und so die Statik durcheinanderbringen.

Woher kommt den nun der Brauch
Wie bereits gesagt, scheiden sich bei dieser Frage die Geister. Viele gehen davon aus, dass das Schloss der Liebe seinen Ursprung in Italien hatte. Vor lange Zeit in Florenz soll es angefangen haben. Das Liebesschloss gab es aber in der heutigen Form noch nicht. Die Absolventen der Sanitätsuniversität San Georgio hängten nach altem Brauch für den Abschluss ein Schloss an der Milvischen Brücke auf. In der Regel wurden dafür direkt die Schlösser der Spinde benutzt. Nach und nach soll aus diesem Brauch das heutige Liebesschloss entstanden sein. Verliebte haben sich diesen Brauch abgesehen. Und im Laufe der Zeit entstand das Schloss der Liebe.

Wie geht das mit dem Liebesschloss

Zunächst wird ein Liebesschloss ausgewählt. Die Vielfalt ist mittlerweile so groß, dass jede Vorliebe erfüllt werden kann. In Farbe, Form und Muster. Natürlich wird das Schloss der Liebe dann mit einer ganz persönlichen Gravur versehen. Neben den Namen der Beiden gehören dazu oft auch das Datum und ein vielleicht ein kurzer romantischer Spruch. Wer das Liebesschloss online bestellt, kann die Gravur gleich mit in Auftrag geben und dabei aus einer Vielzahl von Schriften auswählen. Einige der Schlösser rund um die Liebe sind sogar beidseitig mit einer Gravur versehen. Der Schlüssel beim Liebesschloss ist übrigens besonders wichtig! Doch dazu gleich mehr.

Mit dem Schloss soll die gegenseitige Liebe bekundet werden. Eine sehr romantische Idee und Vorstellung, die sich zu einem weltweiten Brauch ausgedehnt hat. Dabei kann das Liebesschloss am Jahrestag, am Tag der ersten Begegnung oder zu einem beliebigen Datum an einem Brückengeländer aufgehängt werden. Sinnvollerweise sollten hierbei bereits Brückengeländer ausgewählt werden, wo bereits mehrere Schlösser der Liebe angebracht wurden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es wieder entfernt wird. Alternativ kann das Liebesschloss aber auch an einer Laterne oder ganz altmodisch in der eigenen Wohnung angebracht werden. Es muss aber fest verschlossen um etwas hängen, so will es der Brauch. Eine weitere besondere Bedeutung hat der Schlüssel beim Schloss der Liebe.

Der Schlüssel
Der Schlüssel vom Liebesschloss wird nicht einfach wieder eingesteckt oder in die Schublade gelegt. Ihm kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Dieser soll, um die Stärke und die Ewigkeit der gemeinsamen Liebe zu symbolisieren, im tiefen Meer oder alternativ Fluss auf ewig versenkt werden. Ein Symbol für eine feste und untrennbare Bindung. Dabei ist der Schlüssel vom Schloss der Liebe unmittelbar nach dem Aufhängen zu versenken.

Schloss der Liebe weltweit

Das Schloss der Liebe ist heute weltweit zu finden und lässt sich bei Verliebten nicht mehr wegdenken. Egal ob in Deutschland, Russland, Polen, Frankreich, USA und sogar in den islamischen Ländern wurde das Liebesschloss schon gesichtet. Es ist wohl das schönste Symbol der gegenseitigen Liebe und wird bei Jugendlichen wie Erwachsenen immer beliebter. Grund ist mit Sicherheit auch das geringe Budget, um so die Liebe zueinander auf Ewigkeiten bekunden zu können.

|PIC: Black/White Carmen Eisbär-Flickr. | PIC 2. Adam Lerner+Flickr.|